Antwort

  • Folgen Sie der Behandlung, wie es der behandelnde Arzt, Arzt-Mikrobiologe/Hygieniker angeordnet hat.
  • Sorgen Sie für eine gute persönliche Hygiene:
    1. Bedecken Sie Wunden und halten Sie nasse Wunden mit sauberem, trockenem Verband bedeckt. Eiter von infizierten Wunden kann MRSA enthalten und es ist darum so wichtig die Wunde bedeckt zu halten und der Verbreitung auf Mitbewohner und andere Menschen so gut wie möglich vorzubeugen.
    2. Regelmäßiges Händewaschen: Sie selbst und auch Ihre Mitbewohner müssen regelmäßig, vor allem nach dem Wechseln von Wundverbänden, die Hände mit warmen Wasser und Seife waschen oder einem Ethanol-haltigen Desinfektionsmittel desinfizieren.
    3. 12544461Man sollte keine persönlichen Gegenstände teilen, wie beispielsweise ein Handtuch, Waschlappen, Rasierer, Kleidung, die möglicherweise in Kontakt waren mit der infizierten Haut. Textilien müssen heiß gewaschen werden (60 Grad und mehr) und am besten in einem Trockner getrocknet und nicht auf die Wäscheleine gehängt werden: Trocknen im Wäschetrockner hilft die Bakterien zu töten.
    4. Teilen Sie bei jedem Besuch eines Arztes oder einer Pflegeeinrichtung mit, dass Sie oder ein Mitbewohner MRSA-Träger sind/ist. Dann können die richtigen Maßnahmen getroffen werden, um einer Verbreitung vorzubeugen.

Anmerkungen

In der Situation zuhause besteht sicherlich ein Übertragungsrisiko von MRSA auf Mitbewohner. Einige Untersuchungen zeigen jedoch sehr wechselnde Übertragungsrisiken, variierend von 0 bis 53%. Nochmals, falls Ihre Mitbewohner/Familienmitglieder gesund sind und nicht in der Pflege arbeiten, ist nichts dabei, dass MRSA-Hautbakterienzellen übertragen werden.

Sie werden von MRSA nichts merken und die Bakterien werden sich i.d.R. nicht dauerhaft einnisten. Die Konversion von transienter zu permanenter Hautflora ist ein komplexer Vorgang, der bisher noch nicht genau verstanden ist.

Quellen

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