Antwort

838941Für ein gesundes Baby muss eine MRSA-Trägerschaft keine Konsequenzen haben. Das Baby merkt nichts von der Trägerschaft. Wenn das Baby jedoch Hautwunden und einen geschwächtes Immunsystem hat, ist die Gefahr, dass eine Infektion auftritt und das Baby somit krank wird, größer. Melden Sie immer beim Besuch einer Pflegekraft/ Arzt, dass das Baby möglicherweise MRSA hat.

Anmerkungen

Es besteht keine erhöhte Gefahr auf Komplikationen oder Folgen, wenn das Baby, das MRSA hat, gesund ist. Eine Untersuchung hat auch gezeigt, dass kein Zusammenhang zwischen einer MRSA-Trägerschaft und Fehlgeburten besteht.

ährend des Stillens ist es wichtig, dass Sie vor dem Füttern, Ihre Hände waschen. Benutzen Sie eine Abpumpapparatur, dann müssen Sie diese gut sauber halten um vorzubeugen, dass MRSA in der Apparatur sitzen bleibt. Außerdem müssen Sie Wunden vor Ihrem Baby gut schützen und Textilien, die mit Ihren Wunden in Kontakt gekommen sind, nicht in die Nähe des Babys bringen und direkt auswaschen.

Quellen

  • Vandenesch F, Naimi T, Enright M, Lina G, Nimmo GR, Heffernan H, et al. Community-Acquired Methicillin Resistant Staphylococcus Aureus Carrying Panton-Valentine Leukocidin Genes: Worldwide Emergence. Emerging Infectious Diseases 2003;9:978-84.

.